„Verbot“ von Onlinecasinos lässt deutsche Spieler kalt
Samstag, 30. Januar 2010

Legal oder nicht legal - dies scheint die Großzahl der Spieler in Deutschland kaltzulassen.
Das deustche Verbot von Onlinecasinos scheint nicht sehr effektiv zu sein. So wurde festgestellt, daß eine große Anzahl der deutschen Spieler das Verbot einfach ignoriert. Gleichzeitig bemühen sich einige Landespolitiker eine Sperrung des Internetglückspiels grundsätzlich abzulehnen.

Eine Studie der Association of Information Technology, Telecommunications, and New Media zeigte, daß die beliebteste Art der Onlineglückspiele Lotterien sind, gefolgt von Casinospielen und Poker ungefähr zu gleichen Teilen wie Sportwetten. Die Experten der Branchen sprechen sich gegen einen Bann der Internetcasinos aus und meinen, daß die Wettskandale im Fußball ein Beweis dafür sind, daß ein Verbot keinen effektiven Schutz bietet und nur eine Regelung die Problem anpacken kann.

Die deutschen Richtlinien zum Glückspiel im Internet müssen auch der Europäischen Union entsprechen und die EU fordern einen offenen Markt für Service wie Glücksspiele in Onlinecasinos.

Zahlen einer Studie zeigen, daß sich weiterhin über zwei Millionen Deutsche auf den Websites für Casinospiele betätigen und verschiedene Bundesländer gaben bekannt, daß sie dieses Verbot abschaffen möchten, wenn der Glückspiel Staatsvertrag im Jahre 2011 abläuft.


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